Im Interview: Tina Feller

19 Feb 2019

Nachgefragt!

 

Wir sprachen mit Tina, Ringana Markenbotschafterin und Netzwerkerin

 


Go for your dreams!

 

Laß dich nicht von Umständen klein halten! Sei mutig und riskiere auch mal was! Mach dich nicht von der Meinung anderer abhängig! Suche dir Menschen, die dich bestärken und ähnliche Ziele haben wie du. 

 

Lest selbst: 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Tina, welche drei Begriffe beschreiben Dich am treffendsten?

 

Empathisch, humorvoll, tolerant

 

 

Deine Familie - verrate uns ein paar persönliche Eckdaten:

 

Ich habe meinen jetzigen Mann bereits mit Anfang 20 kennengelernt und ihn mit 30 geheiratet. Seit 12 Jahren haben wir eine Tochter (und seit 15 Jahren einen Hund ;-)

 

 

 

Dein Business –was ist dein Business, warum stehst Du heute da, wo

Du stehst … kurzum wofür stehst Du gerne morgens auf?

 

Ich habe seit Ende der Schulzeit als Fotomodell gearbeitet. Da man mit Ende 30 in diesem Beruf „steinalt“ ist, mußte vor 4 Jahren ein zweites Standbein her, denn finanzielle Unabhängigkeit ist mir sehr wichtig. Ich habe damals das österreichische Familienunternehmen Ringana kennengelernt und als Markenbotschafterin und Netzwerkerin für dieses bis ins kleinste Detail nachhaltig und ethisch arbeitende Unternehmen erfülle ich mir gleich 3 Wünsche:

 

1) Arbeiten wo, wann und mit wem ich möchte

2) Einen Teil dazu beitragen, daß Menschen zu bewußteren Konsumenten werden, auf ihre
    Gesundheit und auf eine gesunde Umwelt achten

3) Spaß an der Arbeit haben, selbständig arbeiten und doch nicht allein, weil ich mittlerweile nicht nur unglaublich tolle Kunden habe, sondern auch ein motiviertes, wachsendes Team!


 

 

Gibt es ein Schlüsselerlebnis oder einen Wendepunkt in Deinem Leben,

der Dich einen neuen Weg hat einschlagen lassen? Erzähl’ mal…

 

Nein, ein Schlüsselerlebnis gibt es im eigentlichen Sinne nicht, aber einen interessanten Prozess. Erst als ich anfing mich mit meiner Arbeit als Netzwerkerin erkannte ich, wie sehr ich mich in meinem vorherigen Job als Fotomodell auf mein Äußeres reduziert habe.

Das es bei diesem Job um Äußeres geht, ist ja klar, aber mir war nicht bewußt, wie sehr ich diese „Bewertung“ übernommen hatte!


Der neue Job gibt mir die Möglichkeit viel mehr von meiner Persönlichkeit einzubringen und mich Stück für Stück aus der Comfort-Zone zu bewegen - das tut mir extrem gut!

 

 

 

Hat das „Mutterwerden und -sein“ Dich verändert?

 

Oh ja! Ich war immer sehr frei und selbstbestimmt und das plötzliche „24/7-zuständig- sein“ war eine echte Herausforderung für mich!
Mit dem Schulbeginn unserer Tochter kam dann noch eine sehr beständige Alltagsroutine hinzu, was ich bisher ebenfalls nicht kannte.

Und auf der anderen Seite ist da diese unglaublich tiefe und unerschütterliche Liebe, die man für sein Kind empfindet, das finde ich einfach nur wunderschön!
Auch macht man sich mehr Gedanken um die Zukunft unseres Planeten, auch daher bin ich froh um meine neue Tätigkeit.

 

 

 

Wie meisterst Du den Spagat zwischen Kindern, Job und Partner im

Alltag? Wenn Du einen Partner hast: wie regelt Ihr Betreuung/ Haushalt/

Freizeit?

 

Mein Mann ist sehr viel auf Reisen, sodaß ich sehr viel der alltäglichen Kind-, Hund- und Haushaltsbetreuung alleine wuppen muss.
Zum Glück kann ich mir wie gesagt meinen Job frei einteilen.
Wenn meine Tochter in der Schule ist, nutze ich die Zeit für Haushalt, sowie Kunden- und Partnerbetreuung.

Wenn sie nach Hause kommt, versuche ich die Zeit mit ihr zu verbringen, solange das noch erwünscht ist ;-)


Die gelegentlichen Abendtermine muss ich dann – wenn mein Mann nicht da ist- über externe Betreuung regeln.

 

Zum Glück kommen auf Anfrage auch gerne beide Omas angereist ;-)

 

 

 

Was war dein Highlight als working mum?

 

Als das Modeln noch im Vordergrund stand, ich aber schon Mutter war, war es spannend zu sehen, wieviel belastbarer ich geworden war.
Kolleginnen, die noch keine Kinder hatten, stöhnten auf Fotoreisen über lange Arbeitstage, ich fand es einfach nur cool, mich mal komplett auf eine Sache (nämlich in dem Fall den Job) zu fokussieren und empfand das geradezu als erholsam.

So ein paar Tage Fotoreise ohne Familie war der HIT!

 

Mit dem Netzwerken für nachhaltigen Konsum war es ein wunderschöner Moment als meine Tochter meinte, sie findet das toll, das ich das mache und sie wolle das später auch mal machen. Schon jetzt setzt sie sich sehr für den Umweltschutz ein, das macht mich ganz stolz!

 

 

 

Was war dein größtes„Fuck up“? Und was nimmst Du aus der Erfahrung mit?


Da muss ich passen... Beim Modeln gab es immer wieder Momente, auf die man gut hätte verzichten können. In meinem jetzigen Job kam das eigentlich noch nicht vor.. außer vielleicht eine vor lauter Aufregung immer brüchiger werdende Stimme bei meinem ersten Vortrag vor 30-40 Menschen... naja, da hilft nur ÜBUNG ;-)

 

 

Scheitern wir manchmal an den eigenen Erwartungen oder hinkt die

Gesellschaft unseren Bedürfnissen hinterher?

Deine Meinung interessiert uns zu den drei Themen Gehalt, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gleichberechtigung?

 

Sowohl als auch denke ich.
Die Erwartungen an mich selbst, finanziell unabhängig und im Beruf erfolgreich zu sein, kollidieren natürlich gerade in den ersten Jahren des Mutterseins oft mit dem Wunsch, seinem Kind und der Familie vollends gerecht zu werden.

Gesellschaftlich ist es in den meisten Branchen immer noch ein weiter Weg hin zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und zu Arbeitsmodellen, die flexibel sind und ein gutes Familienleben ermöglichen.

 

 

 

Wir setzen Dich in eine Zeitkapsel und Du triffst für 5min Dein 25jähriges„Ich“!

Was rätst Du ihm?

 

Go for your dreams! Laß dich nicht von Umständen klein halten! Sei mutig und riskiere auch mal was! Mach dich nicht von der Meinung anderer abhängig! Suche dir Menschen, die dich bestärken und ähnliche Ziele haben wie du.

 

 

„Work-Life-Balance“: a) Was war doch noch mal? oder b) ganz wichtig!

Wie schaltest Du ab, was erdet oder entspannt dich?

 

..im besten Fall haben wir einen Job, den man nicht zu 100% vom Privatleben trennen kann und muss, weil er uns Spaß macht und sich nicht „nach arbeiten anfühlt“..
 

Gerade als Selbständige finde ich es wichtig, daß man sich eine möglichst klare Tagesstruktur zulegt, um produktiv zu sein und nicht alles anfängt und nichts richtig zu Ende bringt, das kann sehr unbefriedigend sein.

 

Mit dem Hund raus in die Natur erdet mich und läßt mich wieder bei mir selbst ankommen.

 

 

Wie bist Du vernetzt: überwiegend on- oder offline?

 

Beruflich bin ich vor allem online vernetzt, Online-Calls, whatsapp usw, neben den Teamtreffen im wahren Leben und den Business-Veranstaltung vor Ort.
Privat natürlich offline: es geht doch nichts über ein Treffen mit Freunden oder Familie, gutes Essen und gute Gespräche..

 

Unsere Feenfrage: Du hast drei Wünsche frei…

 

Huiiii.... ich wünsche mir....


..Gesundheit und Fitness bis ich 100 bin ;-D


..jederzeit die finanziellen Mittel und die Zeit zu haben, auf Reisen gehen zu können!

..einen Teil dazu beitragen zu können, Menschen glücklich zu machen und unseren wunderschönen Planeten zu erhalten!

 

 

Liebe Tina, vielen Dank für Deine Zeit und Deine Antworten!

 


Wer mehr von und über Tina und Ringana erfahren möchte: 


https://tinafeller.ringana.com/


 

 

 

 

 

 

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